September 22, 2021

Christoph Strässer

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Christoph Strässer (* 12. Juni 1949 in Velbert) ist ein deutscher Politiker (SPD). Er battle von 2002 bis 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages. Von 2005 bis 2014 battle Strässer Sprecher der Arbeitsgruppe Menschenrechte und humanitäre Hilfe der SPD-Bundestagsfraktion, von Januar 2014 bis Februar 2016 Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe.

Strässer zog 2002 und 2005 als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Münster in den Bundestag ein. Er ist der erste Sozialdemokrat, der bei einer Bundestagswahl diesen Wahlkreis gewinnen konnte. Dabei setzte er sich jeweils knapp gegen den CDU-Kandidaten Ruprecht Polenz durch.

Strässer battle bis 2014 Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates und der Westeuropäischen Union (WEU). Er battle Beauftragter des Europarates für die Lage der politischen Gefangenen in Aserbaidschan.

Seit der Bundestagswahl 2002 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages. Von 2002 bis 2005 battle er stellvertretender Sprecher, von 2005 bis 2014 Sprecher der Arbeitsgruppe Menschenrechte und humanitäre Hilfe der SPD-Bundestagsfraktion. Strässer battle von 2002 bis 2014 Mitglied des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe und des Rechtsausschusses. Von Dezember 2002 bis Februar 2009 battle er außerdem Beauftragter der SPD-Fraktion für Freie Berufe.

Von 1999 bis 2002 gehörte Strässer dem Rat der Stadt Münster an.

Nach dem Bruch der Sozialliberalen Koalition im Herbst 1982 trat Strässer 1982 aus der FDP aus; 1984 trat er der SPD bei. Von 1993 bis 2007 battle er Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Münster. Bei der Kommunalwahl 2004 battle Strässer der SPD-Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters von Münster, konnte sich aber in der Stichwahl mit 46,2 % der Stimmen nicht gegen Berthold Tillmann (CDU) durchsetzen.

Als Vorsitzender der Jungdemokraten trug er 1980 einen Beschluss mit, nach dem „freiwillige und einvernehmliche Sexualität“ zwischen Kindern und Erwachsenen straffrei sein solle. Diese Formulierung wurde Strässer zufolge zwei Jahre später wieder aus dem Programm genommen. Im Oktober 2013 bezeichnete Strässer den Beschluss rückblickend als „groben Unfug“ und gab an, diesen nicht selbst vorangetrieben zu haben.[2][3]

1969 trat Strässer der damals FDP-nahen linksliberalen Jugendorganisation Jungdemokraten bei und gehörte ab Mai 1972 dem ersten Bundesvorstand des neu gegründeten Liberalen Hochschulverbandes (LHV) an. Von 1977 bis 1982 battle er Bundesvorsitzender der Jungdemokraten und daneben Mitglied im Bundesvorstand der FDP. 1980 battle Strässer einer der Erstunterzeichner des Krefelder Appells der Friedensbewegung.

Christoph Strässer ist verheiratet.

Strässer wurde 1954 an der katholischen Volksschule Südstraße Velbert eingeschult.[1] Nach dem Abitur 1967 leistete Strässer zunächst den Wehrdienst ab und absolvierte anschließend ab 1969 ein Studium der Rechtswissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Münster, welches er 1974 mit dem ersten juristischen Staatsexamen beendete. Nach der Ableistung des Referendariats bestand Strässer auch das zweite Staatsexamen. Seit 1980 ist er als Rechtsanwalt in Münster und seit 1993 auch mit einer zweiten Kanzlei in Wittenberg tätig. Strässer ist Fachanwalt für Steuerrecht und Fachanwalt für Verwaltungsrecht.

GEBURTSDATUM

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